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Pädagogik

  • Unsere Orientierung

 

Das Lernen beginnt bereits in der frühen Kindheit, weswegen die Krippen und Kindergärten als erste Bildungseinrichtungen des Kindes einen wesentlichen Beitrag zur kindlichen Entwicklung leisten.

Da für uns Erziehung und Bildung nur gelingen kann, wenn man das Kind in den absoluten Mittelpunkt rückt, orientiert sich unsere Pädagogik stark an den Prinzipien der Reggio Pädagogik, welche 1991 von der UNESCO als die weltweit beste Pädagogik zur Erziehung von Kindern im Alter von 0-6 Jahren, anerkannt wurde.

Die Reggio Pädagogik ist kein fertiges Konzept, sondern ein sich stets weiterentwickelnder Erziehungs – u. Bildungsansatz.

Um die Prinzipien der Reggio Pädagogik in der Praxis umsetzen zu können, ist ein Umdenken in den Bereichen „Bild vom Kind“, „Rolle der Pädagogen“ und „Bildung und Lernen“ von großer Bedeutung.

 

  • Unser Bild vom Kind

 

DAS KIND ist von Natur aus kompetent

 

DAS KIND ist aktiver Konstrukteur seines Wissens

Kinder lernen sehr nachhaltig, wenn sie aus eigenen Erfahrungen lernen dürfen. Durch eigenes Denken und Experimentieren mit allem, was sie beschäftigt, sind Kinder hochmotiviert, arbeiten konzentriert und ausdauernd.

 

DAS KIND ist Forscher und Entdecker

Kinder erkunden gerne in Eigeninitiative, aber auch mit anderen Kindern und Erwachsenen Ihre Welt. So sind sie beim Aneignen von Wissen gleichermaßen Entdecker, Erfinder, Künstler,...Zudem ist ihnen die Fähigkeit gegeben, sich in ihren Interessen und ihrem Tun zu verlieren.

 

DAS KIND ist ein soziales Wesen

Von Geburt an sind Kinder auf zwischenmenschlichen Kontakt angewiesen. In der Kita-Gemeinschaft erleben sie Orientierung, Struktur und Ritual.

 

DAS KIND hat 100 Sprachen

Kinder drücken sich nicht nur verbal, sondern auch in Gestik, Mimik, Spiel, Tanz, musikalisch, kreativ, usw. sozusagen in 100 Sprachen, aus.

 

DAS KIND hat viele Rechte

Neben dem grundlegenden Recht auf Bildung und liebevolle Wertschätzung hat das Kind das Recht auf Partizipation in all seinen Belangen.

 

  • Bildung gemäß den Prinzipien der Reggio Pädagogik

 

Laut den Prinzipien der Reggio Pädagogik ist das Kind aktiver Konstrukteur seines Wissens, und, daraus folgend, seines Lernens. Dabei ist jeder Mensch einzigartig, mit einer individuellen Sicht auf die Welt.

Das Lernen geschieht in einer gegenseitigen, aktiven Beziehung zwischen Mensch und (Um-)Welt. Neben gemeinschaftlichen Aktivitäten wie Morgenkreis, Mahlzeiten, Ausflüge und Festivitäten, gehören auch das Lernen in Projekten und diverse Spielhandlungen, wie z.B. das Bauen und Konstruieren, Rollenspiel und Entdeckerspiele dazu.

Projekte sind in unserem Haus keine geplanten Events. Meist ergeben sie sich aus Alltagshandlungen, Spiel oder gemeinsamen Gesprächen.

 

  • Räume

 

In der Reggio Pädagogik gilt der Raum als der dritte Erzieher. Unsere Funktionsräume bieten den Kindern Geborgenheit und Anregung. Die Kinder sollen sich in erster Linie wohl und geborgen fühlen. Jeder Raum hat aber auch Aufforderungscharakter und regt das Kind zum „tätig werden“ an.

 

  • Die Rolle der Erwachsenen

 

Kinder, Eltern und pädagogische MitarbeiterInnen bilden eine Erziehungspartnerschaft, in der alle für eine positive emotionale Grundstimmung untereinander Sorge tragen.

 

ELTERN fungieren als „Experten“ für ihre Kinder, was Lebensgeschichte, Gewohnheiten und Vorlieben angeht.

 

Die PÄDAGOGISCHEN MITARBEITER*INNEN erleben sich als

  • Weg-Begleiter, die das Kind in seinen Selbst-Lernprozessen begleiten
  • Zeuge der kindlichen Entwicklung (Beobachtungen, Dokumentation,...)
  • Ansprechpartner und Berater sowohl für die Kinder, als auch für die Eltern